CUT TO GO
Dezember 31, 2009
Der Ausgangspunkt des Projektes “Schnittstelle” ist die Beobachtung des Verhaltens von
Menschen im öffentlichen und privaten Raum. In der Öffentlichkeit herrscht überwiegend
Anonymität. Der Friseursalon bietet sich als ideale “Schnittstelle” zwischen beiden Räumen an.
Er vermittelt den Menschen, obwohl er sich in der Öffentlichkeit befindet, durch direkten
Körperkontakt ein Gefühl von Privatheit. Ändert sich dieses Gefühl wenn der Friseur
seine Tätigkeit außerhalb dieses Privatraumes ausübt?
Basierend auf dieser Frage beginne ich mit einem Team Haarschneideaktionen mit Freunden
an öffentlichen Orten auszuführen und dies filmerisch und fotografisch zu dokumentieren.
Die Reaktionen der Passanten sind größtenteils positiv. Dies veranlasst das Team einen “Schnitt”
weiter zu gehen. Die Cut To Go Aktion zeigt, dass sich sogar Fremde an öffentlichen Orten die
Haare schneiden lassen. Eine kommerzielle Umsetzung dieses Projekts ist denkbar.
Durch die neuartige Bespielung des öffentlichen Raumes, werden die dort täglich stattfindenden
Rituale hinterfragt und es wird die dort vorwiegend herrschende Anonymität unterbrochen.
“Schnittstelle” lädt den Betrachter nicht nur dazu ein Teil an den Aktionen zu werden, sondern soll
auch Mut machen, eigene Ideen zu verwirklichen.


Januar 5, 2011 at 6:57 am
wann kommt ihr mal wieder? meine wolle muss dringend demnächst ab . .
Januar 16, 2011 at 9:25 pm
ja…unser fahrender Friseursalon hat zwar gerade ein Päuschen eingelegt, aber da würde sich schon was einrichten lassen…;)