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Januar 16, 2011
CUT TO GO
Dezember 31, 2009
Der Ausgangspunkt des Projektes “Schnittstelle” ist die Beobachtung des Verhaltens von
Menschen im öffentlichen und privaten Raum. In der Öffentlichkeit herrscht überwiegend
Anonymität. Der Friseursalon bietet sich als ideale “Schnittstelle” zwischen beiden Räumen an.
Er vermittelt den Menschen, obwohl er sich in der Öffentlichkeit befindet, durch direkten
Körperkontakt ein Gefühl von Privatheit. Ändert sich dieses Gefühl wenn der Friseur
seine Tätigkeit außerhalb dieses Privatraumes ausübt?
Basierend auf dieser Frage beginne ich mit einem Team Haarschneideaktionen mit Freunden
an öffentlichen Orten auszuführen und dies filmerisch und fotografisch zu dokumentieren.
Die Reaktionen der Passanten sind größtenteils positiv. Dies veranlasst das Team einen “Schnitt”
weiter zu gehen. Die Cut To Go Aktion zeigt, dass sich sogar Fremde an öffentlichen Orten die
Haare schneiden lassen. Eine kommerzielle Umsetzung dieses Projekts ist denkbar.
Durch die neuartige Bespielung des öffentlichen Raumes, werden die dort täglich stattfindenden
Rituale hinterfragt und es wird die dort vorwiegend herrschende Anonymität unterbrochen.
“Schnittstelle” lädt den Betrachter nicht nur dazu ein Teil an den Aktionen zu werden, sondern soll
auch Mut machen, eigene Ideen zu verwirklichen.
Zwoa Ratschkattln
November 26, 2009
Zwoa Tratschn
November 26, 2009
Andys Haarschnitt live
November 26, 2009
yeahhh
November 25, 2009
Schnittzelle
November 24, 2009
Wetthaar
November 11, 2009
Und nun das Wetthaar…
Nasskahl und immer wieder Sprayregen. Im Lockenland West – und Südwestdeutschlands oberhalb 600 bis 800 Haaresbreiten auch Schuppenfall möglich. Im Norden erzeugt ein Haarfön Nordostwind.
Enthaarungsaustausch
Narren tauchen auf und unter, verrutschte Philosophen, Stotterer, gemütliche Giftler, Spinner (alle Variationen, vom Harmlosen Spassvogel zum pathologischen Extremfall), Spezialisten für apokalyptische Visionen, Lebensverschwender mit dem Ehrgeiz es ungenutzt verstreichen zu lassen, Verirrte auf der Suche nach ihrem Niemandsland (…) aus „Mozarts Friseur“, Wolf Wondratschek





